• Geburtsgeschichten Podcast

    Geburtsgeschichten254 | Jo – Früher Verlust, Allergisches Asthma, Hausgeburt, Kreißsaalschließung, TENS-Gerät

    0:00 / 0:00 53,6 MB

    Jo ist Hebamme und arbeitet in einem Kreißsaal. Für die Geburt ihres ersten Kindes entscheidet sie sich für eine Hausgeburt.

    Ihr Kind kommt problemlos und zügig zuhause zur Welt.

    Der Kreißsaal, in dem Jo angestellt ist, schließt, als sie bereits im Mutterschutz ist. Sie und alle ihre Hebammen Koleginnen werden von einem anderen örtlichen Krankenhaus übernommen. Die Ärzt/innen ihres ehemaligen Kreißsaales jedoch nicht.


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    Geburtsgeschichten253 | Ina – 2 Geburten, Geteilte Vorsorge, Baby Strep B positiv, Penicillinunverträglichkeit, PDA, Saugglocke, Makrosomie, Vanishing Twin Syndrome, Einleitung

    0:00 / 0:00 50,9 MB

    Ina erzählt in dieser Folge von ihren zwei Geburten, die sie trotz einiger Interventionen als sehr positiv erlebt hat.

    In der ersten Schwangerschaft testet Ina positiv auf B-Streptokokken und nimmt unter der Geburt Antibiotika ein. Dennoch steckt sich ihr Baby an und muss einige Tage im Krankenhaus behandelt werden.


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    247 | Kerstin – 3 Krankenhausgeburten, Kristeller Handgriff, Frühchengeburt in der 33. SSW, Kaiserschnitt in Vollnarkose, OP am Kind im Mutterleib, NICU, Pneumothese, VBAC ohne Begleitperson

    0:00 / 0:00 62,9 MB

    Kerstin erzählt in dieser Folge von ihren drei unterschiedlichen Geburten.

    Ihre erste Tochter kam mit Kristeller-Handgriff im Krankenhaus zur Welt und Kerstin dachte lange, dass das eine ganz normale Geburt gewesen sei.

    Erst als sie mit dem zweiten Kind schwanger ist und sich mehr mit physiologischer Geburt beschäftigt, ist ihr klar, dass sie das so nicht nochmal erleben möchte, aber dann kommt eh alles anders und ihr Sohn kommt in der 33. SSW per Kaiserschnitt auf die Welt und verbringt fünf Monate im Krankenhaus.

    Für die dritte Geburt geht Kerstin allein in den Kreißsaal, da ihr Mann bei den zwei älteren Kindern bleibt. Obwohl sie keine vertraute Person bei sich hat, die für sie einsteht, lehnt sie einige Interventionen ab und meistert sie ihre VBAC.

    Diese Folge verdeutlicht, wie wichtig eine gründliche Vorbereitung auf die Geburt ist und dass Hebammenbetreuung die mentale und körperliche Gesundheit der Mutter stärkt.

    ***

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  • Women Fiercely Rooted Podcast

    15 | Die Archetypen des weiblichen Zyklus

    Diese Folge ist ein Ausschnitt meines Beitrags zur Sacred Sexuality Conference 2021. Miriam Zels interviewt mich zum weiblichen Zyklus und seinen Archetypen.

    Mehr zur Sacred Sexuality Conference findest du hier: https://www.sacredsexualityconference.de

    Das Zyklusposter findest du hier: https://elopage.com/s/evateja/Zyklusrad

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    Vielen Dank fürs Zuhören!

    14 |  Über Matriarchate mit Fotografin Maria Haas

    Maria Haas is leidenschaftliche Fotografin, Autorin und Herausgeberin des Bildbands „Matriarchinnen“. Mit großer Passion und Freude besucht und dokumentiert sie seit einigen Jahren weltweit matriachale Kulturen, in denen Frauen eine besondere und kraftvolle Stellung innehaben. Ihre Vision ist es, diesen friedlichen und egalitären Gesellschaftssystemen mit ihren Fotoreportagen mehr Raum und Sichtbarkeit zu verschaffen.

    In diesem Gespräch sprechen Maria und ich darüber, was Matriarchate ausmacht, was sie auf ihren Reisen erlebt hat und was ihre Vision ist.

    Erwähntes:
    Marias Buch „Matriarchinnen“: https://maria-haas-photo.myshopify.com

    Hier kannst du Maria Haas folgen:
    mariahaas.at
    Instagram: @maria.haas.photo

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    13 | Die Rauhnächte zelebrieren

    Diese Folge ist eine Solofolge, in der ich über die Zeit zwischen den Jahren, den Rauhnächten spreche. Es führt dich in das Thema ein und zeigt dir, wie du mit den Rauhnächten praktizieren kannst.

    Der Podcast erscheint ab jetzt nur noch einmal im Monat zu Vollmond.

    Wenn du mit mit arbeiten möchtest, dann findest du alle Infos unter www.eva-teja.at

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62 | Annika – Hormonschwäche, 2 Sternenkinder, Zervixinsuffizienz, Frühchen, Krankenhausgeburt, Hausgeburt, Makrosomie

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Annikas erste Schwangerschaft ist nicht geplant, aber sie merkt gleich, dass sich in ihrem Zyklus und ihrem Körper etwas verändert hat. Doch der Schwangerschaftstest ist negativ und die Ärztin, zu der sie geht, nimmt sie nicht ernst und macht keine weiteren Tests. Sie sagt Annika sogar fälschlicher Weise, dass sie für weitere Tests selber bezahlen müsste, was sich Annika, die zu der Zeit noch Studentin ist, nicht leisten kann.

Über die kommenden Monate hat Annika immer wieder Blutungen. Zwar sagt ihr ihr Gefühl, dass sie schwanger ist, aber verunsichert von der Erfahrung mit der Ärztin geht sie davon aus, dass die Blutungen auf einen unregelmäßigen Zyklus zurückzuführen sind.

Bei einem Snowboardurlaub spürt Annika plötzlich ein Ploppen im Unterleib und merkt, wie ihr Flüssigkeit die Beine runter rinnt. Sie geht sofort zur nächsten Toilette, auf der sie traurigerweise ganz allein und ohne Unterstützung einen Handteller großen Fötus zur Welt bringt. Sie war wahrscheinlich in der 12-13 Woche schwanger.

Annika spricht zu der Zeit nur mit wenigen Menschen über die stille Geburt, weil sie das Gefühl hat, ihr würde sowieso niemand glauben, weil ja die Ärztin auch nicht geglaubt hat, dass sie je schwanger war.

Auch die Beziehung zerbricht daran, dass Annika mit ihrem Partner kaum über die Fehlgeburt sprechen kann.

Sechs Jahre später ist sie glücklich in einer neuen Beziehung und kann offen mit ihrem neuen Partner über ihre erste Schwangerschaft und Geburt sprechen.

Als die beiden beschließen eine Familie zu gründen geht Annika das erste Mal seit Beginn ihrer ersten Schwangerschaft zu einer Frauenärztin. Diese ist sehr verständnisvoll, hört geduldig zu und macht sofort einen Hormontest, da Annikas Zyklus seit der ersten Geburt ihres Sternenkindes unregelmäßig ist.

Der Test ergibt, dass Annika einen Hormonschwäche hat und die Ärztin rät ihr zum assistieren Schwangerwerden. Das heißt, dass Annika regelmäßig Hormone bekommt und per Ultraschall geprüft wird, ob die Follikel heranreifen. Dann bekommt sie Hormone, um den Eisprung auszulösen.

Die Prozedur läuft reibungslos und Annika ist tatsächlich schwanger. Der Test, den sie zu Hause macht, ist erstmal negativ, aber in der Frauenarztpraxis wird die Schwangerschaft festgestellt, auch wenn die Hormonwerte noch sehr niedrig sind.

Annika nimmt bis in den 5. Monat hinein Progesteron und die Schwangerschaft bleibt bestehen.

Ihr Baby wächst sehr schnell und ihr Zervix verkürzt sich schneller, als es in der Schwangerschaft üblich ist. Sie wird mit Zervixinsuffizienz diagnostiziert und muss 9 Wochen im Krankenhaus im Bett liegen bleiben.

Kurz nach dem sie aus dem Krankenhaus entlassen wird, in der 33. Schwangerschaftswoche, beginnt die Geburt und nur wenige Stunden später kommt ihr Sohn im Krankenhaus zur Welt.

Obwohl er ein Früchten ist, wiegt er 3kg und muss nur 10 Tage im Krankenhaus bleiben.

Als Annikas Zyklus nach der Geburt ihres Sohnes zurückkehrt, lassen ihr Mann und sie es drauf ankommen und Annika wird wieder schwanger. Doch leider bleibt auch diese Schwangerschaft nicht bestehen und sie bekommt ein zweites Sternenkind in der 13. Schwangerschaftswoche.

Kurz darauf durchlaufen sie zum zweiten Mal den assistierten Schwangerwerden Prozess mit der Frauenärztin und nach ein paar Versuchen klappt es und Annika ist wieder schwanger.

Da ihr Zervix wieder sehr schnell kürzer wird und das Kind wieder groß zu sein scheint, verschreibt ihre Ärztin ihr ein Pessar, was dazu führt, dass Annika bis zur 40. Schwangerschaftswoche kommt.

Ihr zweiter Sohn kommt dann in unter einer Stunde mit 4880g zu Hause zur Welt.

60 | Anna Zimmermann – 2 vaginale Geburten, Einleitung im Krankenhaus, Hausgeburt im Wasser mit Doula-Begleitung

0:00 / 0:00 33,1 MB

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Anna hat lange hormonell verhütet und geht davon aus, dass es mit dem Schwangerwerden länger dauern könnte. Aber zu ihrer großen Überraschung wird sie nach nur wenigen Monaten schwanger.

Anna möchte sich gerne in der Schwangerschaft von einer Hebamme begleiten lassen, aber kann keine finden, obwohl sie sich gleich auf die Suche macht.

In der Schwangerschaft wird sie immer wieder mit Diagnosen oder Verdachts-Diagnosen konfrontiert, die sie zutiefst verunsichern, obwohl sie eigentlich das Gefühl hat, dass es ihr und ihrem Baby gut geht.

Da das Baby sehr klein eingeschätzt wird, wird ihr zum ET zur Einleitung geraten. Diese zieht sich über mehrere Tage im Krankenhaus hin, aber die Geburt geht nicht los. Erst als Anna gegen ärztlichen Rat nach Hause geht und sich dort ein wenig entspannt, platzt ihre Fruchtblase und die Geburt geht los.

Anna und ihr Partner fahren zurück ins Krankenhaus. Zunächst ist Anna ganz in ihrem eigenen Fluss und kann die Wehen gut veratmen. Doch dann wird sie ans CTG angeschlossen und muss nochmal das Kreißzimmer wechseln. All das empfindet sie als höchst unangenehm und die Schmerzen werden immer unerträglicher.

Als die Presswehen beginnen, wird sie vom Krankenhauspersonal gezwungen sich aufs Bett zu legen und bekommt einen Dammschnitt. Ihre Tochter wird geboren und sofort abgenabelt und ins Nebenzimmer gebracht.

Die Atmung der Kleinen ist nicht gut, aber Anna besteht darauf sie auf die Brust gelegt zu bekommen, wo sich die Atmung ihrer Tochter schnell in den Normalbereich reguliert.

Drei Monate nach der Geburt setzt Annas Zyklus wieder ein und als ihre Tochter sechs Monate alt ist, beschließen Anna und ihr Partner nicht mehr zu verhüten. Drei Monate später ist Anna wieder schwanger.

Diesmal sucht sich Anna sofort eine Doula, die sie in der Schwangerschaft und zur Geburt begleitet.

Mit der Doula arbeitet sie die erste Geburt auf und kommt zu dem Schluß, dass sie diesmal eine Hausgeburt im Wasser haben möchte.

Durch einen Tipp ihrer Doula findet sie die Hausgeburtshebamme Cornelia Enning, die auf Wassergeburten zu Hause spezialisiert ist.

Anna stellt sich die Geburt bis ins kleinste Detail vor.

Als die Geburt beginnt, geht sie gleich in den Geburtspool und bleibt dort, bis ihre Tochter zur Welt kommt.

Hebamme und Doula halten sich im Hintergrund und lassen Anna einfach in Ruhe gebären.

Wenn du mehr über Annas Arbeit als Doula erfahren möchtest, findest du sie auf Instagram unter @annazimmermanns_raeubertoechter und ihrer Webseite https://www.raeubertoechter-akademie.de.

59 | Leni – Mütterlich Assistierter Kaiserschnitt, 3 Kaiserschnittgeburten, 6 Fehlgeburten

0:00 / 0:00 35,0 MB

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Lenis erste Schwangerschaft verläuft unkompliziert und die Geburt beginnt mit einem Blasensprung.

Ihre Hebamme scheint an diesem Tag keine Zeit oder Lust auf eine Geburt zu haben und Leni bekommt nicht die Unterstützung, die sie sich von einer privaten Hebamme erhofft hatte.

Ihr Kind senkt sich nicht weit genug ins Becken ab und als die Hebamme eine Saugglockengeburt vorschlägt, lehnt Leni ab und entscheidet sich für einen Kaiserschnitt.

Obwohl es Mutter und Kind gut geht, wird ihr ihr Sohn nur kurz gezeigt und dann zum Wiegen und Messen in einen anderen Raum gebracht, was sie noch heute als schmerzhaft in Erinnerung hat, weil sie sich der ersten Momente mit ihrem Kind beraubt fühlt.

Die zweite Schwangerschaft verläuft auch ohne Komplikationen und Leni bereitet sich auf eine VBAC vor, doch als ihre Tochter den errechneten Termin überschreitet, entscheidet sie sich doch für eine Kaiserschnittgeburt.

Die Hebamme, die sie dieses Mal zur Geburt dabei hat, unterstützt sie hervorragend und bereitet ein Bondingtuch vor, sodass Leni ihre Tochter gleich nach der Geburt zu sich auf die Brust nehmen kann.

Als Leni und ihr Mann bereit für ein drittes Kind sind, erlebt Leni sechs Fehlgeburten hintereinander. Beim siebten Versuch klappt es dann und die Schwangerschaft bleibt bestehen.

Doch leider nimmt sich Lenis Vater kurz nachdem positiven Schwangerschaftstest das Leben, weswegen Leni diese Schwangerschaft nicht genießen kann und von vielen Ängsten geplagt ist.

Wenige Wochen vor dem geplanten Kaiserschnitt sieht sie auf Instagram ein Video eines Mütterlich Assistierten Kaiserschnitts in Australien und weiß sofort, dass sie das auch möchte.

Bei einem Mütterlich Assistierten Kaiserschnitt gibt es kein OP Tuch und die Mutter hat sterile Handschuhe an, um sich das Kind selber aus dem Bauch heraus auf die Brust zu heben.

Ihr Arzt ist einverstanden und ihre Hebamme informiert sich bei der australischen Ärztin über das Hygienekonzept.

Wahrscheinlich ist die Geburt von Lenis Tochter der erste Mütterlich Assistierte Kaiserschnitt Österreichs und das ganze OP Team ist euphorisch und jubelt, als Leni sich ihre Tochter aus dem Bauch heraus auf die Brust zieht.

Lenis Hebamme war Julia Friedreich und die Geburt wurde fotografiert von Bettina Schütz.

58 | Sarah – 2 vaginale Geburten im Krankenhaus, Hyperemesis Gravidarum

0:00 / 0:00 18,4 MB

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Alle Infos zum Online Kurs zur symptothermalen Methode gibt es auf www.theamaillard.com/zyklus.

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Sarah und ihr Mann sind schon mehrere Jahre zusammen und grade in eine neue Stadt gezogen, als Sarah überraschender Weise schwanger wird.

Im ersten Trimester leidet sie an Hyeremesis Gravidarum und kann kaum etwas essen oder trinken. Weil sie stark an Gewicht verliert, muss sie sogar stationär im Krankenhaus behandelt werden.

Zum Glück legt sich das Erbrechen ab dem vierten Monat, aber übel ist Sarah weiterhin bis zum Ende der Schwangerschaft.

Für die Geburt suchen Sarah und ihr Mann sich ein kleines Krankenhaus aus, in dem sie  sich sehr geborgen fühlen.

Die Geburt verläuft reibungslos und weil Sarah und ihr Mann sich im Krankenhaus so gut umsorgt fühlen, bleiben sie fünf Nächte dort.

Als ihr Sohn zwanzig Monate alt ist, hört sie auf ihn zu stillen und wird kurz darauf zum zweiten Mal schwanger.

Wieder leidet sie an Übelkeit und Erbrechen, aber es geht ihr nicht ganz so schlecht, wie in der ersten Schwangerschaft.

Sarah entscheidet sich für die zweite Geburt wieder für das gleiche Krankenhaus. Dort kommt ihr jüngerer Sohn ohne Komplikationen zur Welt. Diesmal gehen sie und ihr Mann einige Stunden nach der Geburt mit dem Kleinen nach Hause.

Im Wochenbett geht es Sarah total gut und sie geht bald schon wieder raus, kümmert sich um den Haushalt und nimmt auch oft ihren größeren Sohn auf den Arm. Nach einiger Zeit merkt sie dann aber, dass ihr das körperlich zu anstrengend wird und sorgt dafür, dass sie mehr Ruhe bekommt, auch wenn das heißt, den Haushalt öfter mal liegen zu lassen und ihren Großen nicht ständig zu tragen.

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57 | Marie – Traumatische Krankenhausgeburt und heilsame Hausgeburt

0:00 / 0:00 32,4 MB

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Alle Infos zum Workshop „Yoga für Schwangerschaft, Geburt & Wochenbett“ gibt es auf theamaillard.com/workshops.

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Marie und ihr Mann sind schon sehr lange zusammen und schieben das Thema Kinderwunsch immer auf später.

Doch einen Tag überkommt es Marie und sie fragt ihren Mann, worauf sie eigentlich warten.

Noch am gleichen Tag kauft sie einen Ovulationstest, der auch sofort anschlägt und sie wird tatsächlich gleich schwanger.

Da sie sich kurz vorher erst selbstständig gemach hat, arbeitet Marie bis zur 36. Schwangerschaftswoche bis zu 60h pro Woche.

Auch in den letzten Wochen vor der Geburt bleibt wenig Zeit zum entspannen oder mentale Vorbereitung auf die Mutterschaft, das Marie noch alle ihre To-Dos abarbeitet.

Die Geburt geht acht Tage nach dem errechneten Termin los. Die Wehen fangen nachts an und am frühen Morgen fahren sie ins Krankenhaus.

Im Kreißsaal ist erstmal niemand und Marie muss auf dem Flur ihre schon recht starken Wehen verarbeiten.

Als dann endlich die Hebamme kommt, stellt diese fest, dass der Muttermund 7cm geöffnet ist.

Marie will sich am liebsten im Kreißzimmer verkriechen und dort in Ruhe die Wehen verarmen, doch die Hebamme fordert sie dazu auf, nach draußen Treppensteigen zu gehen, um die Geburt weiter anzuregen.

Später am Tag platzt unangekündigten ein Krankenhausmitarbeiter in Maries Kreißzimmer, als sie grade nur halbbekleidet auf dem Bett liegt.

Arzt und Hebamme drohen immer wieder mit einem Kaiserschnitt, wenn die Geburt nicht schneller voran geht.

Schließlich bekommt Marie eine PDA und ein Wehentropf gelegt und die Hebamme öffnet gegen Maries Willen die Fruchtblase.

Als der Arzt nochmal vorbeischaut, beschließt er das Kind per Saugglocke zu holen.

Marie sagt selber, sie hat ihr Kind nicht geboren, sondern es wurde ihr gewaltsam entrissen.

Nach der Geburt zieht die Hebamme an der Nabelschnur, um die Plazenta zu lösen und Marie verliert viel Blut.

Auch zu Hause im Wochenbett kommt Marie nicht zur Ruhe. Ihr geht es körperlich und psychisch schlecht und auch ihrem Sohn geht es nicht gut und sie müssen in den ersten Wochen mehrmals mit ihm ins Krankenhaus.

Erst nach einiger Zeit und der Hilfe einer Osteopathin kann Marie die Geburt verarbeiten und annehmen.

Sie liest viel über natürliche Geburt und beschließt es beim nächsten Kind anders zu machen.

Als sie ein zweites Mal schwanger wird, rufen Marie und ihr Mann gemeinsam eine Hausgeburthebamme an.

Marie lässt sich die gesamte Schwangerschaft über nur von der Hebamme betreuen und geht zu nur einem Ultraschall.

Ihre Tochter kommt gesund zu Hause zur Welt und Marie beschreibt die Geburt als heilsam und das Schönste, das ihr je passiert ist.

56 | Fee – 2 vaginale Geburten, spontane Beckenendlagengeburt

0:00 / 0:00 26,7 MB

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Als im Freundeskreis von Fee und ihrem Partner die ersten Kinder geboren werden, wird auch bei Fee der Kinderwunsch geweckt.

Sie und ihr Partner beschließen, dass Fee aufhört hormonell zu verhüten und wollen einfach schauen, was passiert.

Nur wenige Monate später ist Fee schwanger. Die Schwangerschaft verläuft beschwerdefrei und ihr geht es wunderbar.

Ab der 27. Woche aber, ist ihr Baby in Beckenendlage und da es sich nicht mehr dreht und Fee eine externe Drehung ablehnt, bereitet sie sich auf eine vaginale BEL im Leipziger Uniklinikum vor.

Die Geburt beginnt mit einem Blasensprung und kurz darauf fahren Fee und ihr Partner ins Krankenhaus.

Fee erlebt die Wehen als sehr kraftvoll und anstrengend und freut sich über eine gut wirkende PDA, die ihr etwas Ruhe verschafft.

Als ihre Tochter dann endlich zur Welt kommt, muss Fee all ihre Kraft für die letzten Wehen aufbringen. Als der Körper ihrer Tochter schon draußen ist, wird es auf einmal ganz still im Kreißsaal. Der Kopf steckt fest und kommt nicht raus.

Der anwesende Arzt steckt seine Hand in den Mund des Baby, dreht das Köpfchen und mit der nächsten Wehe kommt der gesamte Kopf raus.

Fee ist unglaublich erleichtert, aber auch zutiefst erschöpft.

Als ihre Tochter 10 Monate alt ist, wird sie erneut schwanger.

Sie beschreibt die zweite Schwangerschaft als beiläufiger, da sie natürlich mit ihrem Baby viel um die Ohren hat.

Sie entscheidet sich für die Geburt wieder ins Uniklinikum zu gehen.

Als die Presswehen losgehen, erinnert sich Fee daran, wie anstrengend dieser Teil der Geburt beim letzten mal war und verliert fast den Mut, doch schon in der nächsten Wehe kommt ihr Sohn zur Welt.

Alle Infos zu Feed Arbeit findest du hier.

Und den erwähnten Beitrag vom Y-Kollektiv gibt es hier.

55 | Nele – 2 vaginale Geburten, Krankenhausgeburt, Hausgeburt

0:00 / 0:00 36,5 MB

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Informationen und Anmeldung zum Kreis der Väter von Christopher End gibt es hier. Mit dem Rabatt-Code GEBURTSGESCHICHTEN bekommst du €25 Rabatt auf deine Anmeldung für den kommenden Kreis der Väter, der am 28.4.22 startet.

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Nele hat schon länger einen Kinderwunsch, aber ihr Partner will noch etwas warten.

Als dann unerwartet zwei Familienmitglieder von Nele Partner sterben, ändert er seine Meinung und will nicht länger mit der Familiengründung warten.

Nele wird sofort schwanger und freut sich riesig.

Sie selber ist per Kaiserschnitt zur Welt gekommen, da ihrer Mutter gesagt wurde, dass ihr Becken zu schmal zum Kinderkriegen ist.

Nele ist ähnlich schmal gebaut wie ihre Mutter und denkt lange Zeit, dass auch sie per Sectio gebären wird.

Das ändert sich dann aber in der Schwangerschaft und zunächst plant sie ins Geburtshaus zu gehen.

Als sie in der 30. Woche schwanger ist, stellt sich heraus, dass dem Geburtshaus ein administrativer Fehler unterlaufen ist und es keinen Platz für Nele gibt.

Sie findet spontan noch eine Hausgeburtshebamme und bereitet sich auf die Geburt zu Hause vor.

Die Geburt beginnt 17 Tage nach dem errechneten Termin und als sie ihre Hebamme anruft, kann diese nicht kommen, da sie grade bei einer anderen Geburt ist.

Also kommt zunächst Nele Wochenbetthebamme und später eine weitere Hebamme, bis ihre eigentliche Hebamme bei der anderen Geburt fertig ist.

Nele hat Presswehen, aber der Kopf ihres Kindes rutscht immer wieder hoch in den Geburtskanal.

Sie bekommt Zweifel, ob sie es schaffen wird, ihr Kind vaginal zu gebären.

Als die Hebamme die Fruchtblase öffnet, ist Mekonium im Fruchtwasser und die Geburt wird ins Krankenhaus verlegt.

Die Hebamme im Krankenhaus untersucht Nele und sagt: “Das haben wir gleich.”

Dieser eine Satz nimmt Nele die Zweifel und ihre Tochter wird nach ein paar weiteren Presswehen geboren.

Da ihre Tochter ihre Brustwarze nicht richtig fassen kann, benutzt Nele zwei Tage lang Stillhütchen, was ihr und ihrer Tochter sehr beim Stillstart hilft.

Als Nele zum zweiten Mal schwanger wird, steht für sie sofort fest, wieder eine Hausgeburt zu planen und sie ruft gleich ihre Hebamme an.

Die Wehen setzen am späten Abend drei Tage vor dem errechneten Termin ein und Nele glaubt zunächst, es seien nur Übungswehen.

Als sie ihre Hebamme anruft, ist diese wieder bei einer anderen Geburt, kommt aber weniger Stunden später zu Nele.

Ihre zweite Tochter wird zu Hause auf dem Sofa geboren.

Nele arbeitet als Geburtsfotografin im Raum Hildesheim.

Mehr Infos zu ihrer Arbeit findest du auf ihrer Webseite (https://nelehaagfotografie.de) oder auf Instagram.

54 | Valentina – Schwangerschaft nach zwei Fehlgeburten, Hypnobirthing, starke Übungswehen, Kaiserschnitt

0:00 / 0:00 28,6 MB

Valentinas ersten zwei Schwangerschaften enden beide nach nur wenigen Wochen.

Die Ärztin rät ihr, sich an eine Kinderwunschklinik zu wenden, weil sie nicht daran glaubt, dass Valentina eine gesunde Schwangerschaft ohne Hilfe austragen kann.

Trotzdem versuchen Valentina und ihr Partner es noch einmal und sie wird wieder schwanger.

Als sie zur Ärztin geht, um die Schwangerschaft bestätigen zu lassen, stellt diese einen hohen Wert des Schwangerschaftshormons Beta-hCG fest, kann aber auf dem Ultraschall keine Fruchtblase erkennen.

Die Ärztin vermutet eine Eileiterschwangerschaft und schickt Valentina sofort ins Krankenhaus.

Auch die Spezialisten im Krankenhaus können auf dem Ultraschall nichts erkennen und raten zur sofortigen Not-Operation, aber Valentina hat das Gefühl, dass alles in Ordnung ist und lässt sich gegen den Rat der Ärzte aus dem Krankenhaus entlassen.

Als sie drei Tage später zur Kontrolle wieder ins Krankenhaus fährt, ist auf dem Ultraschall in der Gebärmutter eine Fruchthöhle zu erkennen. Die Schwangerschaft ist also intakt.

Valentina nimmt im ersten Trimester Hormone und die Schwangerschaft bleibt bestehen.

Valentina und ihr Partner bereiten sich mit Hypnobirthing auf die Geburt vor und wünschen sich eine natürliche Geburt ohne Interventionen.

Im zweiten Trimester fühlt sie sich großartig, aber im dritten hat sie sehr oft starke Übungswehen. Diese treten vor allem abends und in der Nacht auf, sodass sie nur noch wenig schläft und bereits vor Beginn der Geburt sehr erschöpft ist.

Als Valentina ein paar Tage nach dem errechneten Termin zu ihrer Ärztin zur Kontrolle geht, hat sie wieder regelmäßig Wehen. Das CTG zeigt, dass die Herztöne des Kindes nicht ideal sind und Valentina soll sofort ins Krankenhaus.

Sie ist voller Vorfreude auf die Geburt ihres Kindes.

Im Krankenhaus erholen sich die Herztöne ihres Kindes, aber die Wehen werden immer heftiger, ohne dass sich der Muttermund öffnet.

Irgendwann bricht unter der Erschöpfung Valentinas Kreislauf zusammen und sie ist zeitweise sogar bewusstlos. Zwar wird sie vom Krankenhauspersonal wieder aufgepäppelt, aber die Wehen haben aufgehört und es kommt zum Geburtsstillstand.

Valentina wirft ihre Vorstellung von einer natürlichen Geburt und von Hypnobirthing über Bord und entscheidet sich für einen Kaiserschnitt.

Dieser soll aber erst am nächsten Morgen stattfinden. Valentina möchte aber nicht über Nacht im Krankenhaus bleiben, in dem sie sich nicht wohlfühlt und lässt sich erneut gegen den Rat der Ärzte entlassen und fährt mir ihrem Partner nach Hause.

Die Nacht über hat sie vereinzelt Wehen, dazwischen kann sie sich aber ausruhen und sogar noch einmal schlafen.

Am nächsten Morgen fahren sie wieder ins Krankenhaus und gegen Mittag kommt dann ihr Sohn per Kaiserschnitt zur Welt.

Valentina erlebt die Stimmung im OP-Saal als locker und freundlich und kann sofort nach der Geburt mit ihrem Kind bonden.

Doch in den folgenden Tagen und Wochen geht es ihr sehr schlecht. Sie hat starke Schmerzen an der Narbe, die immer wieder aufplatzt und sich entzündet.

Erst als sie ihren Geburtsbericht anfordert, findet sie heraus, dass es während des Kaiserschnittes zu unerwarteten Komplikationen gekommen ist und dass ihre Narbe nicht fachgerecht zugenäht wurde.

Mehr über Valentina erfährst du auf ihrem Instagram Profil. Falls du eine ähnliche Geburtserfahrung gemacht hast und dich mit Valentina austauschen möchtest, kannst du sie auf Instagram kontaktieren.

53 | Katharina – 3 vaginale Geburten, Saugglocke, Hausgeburt, Fehlgeburt

0:00 / 0:00 37,7 MB

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Katharina ist 24 und Studentin, als sie mit ihrem ersten Kind schwanger ist.

Sie ist aktiv, geht reiten und tanzen und arbeitet neben der Uni.

Sie und ihr Mann planen einen Hausgeburt, weil Katharina Krankenhäuser noch nie leiden konnte.

Kurz vor dem errechneten Termin reicht Katharina noch ihre Abschlussarbeit an der Uni ein und ist insgesamt sehr erschöpft.

So ist sie auch müde, als die Wehen um 6h morgens beginnen.

Weil das Kind trotz Presswehen nicht zur Welt kommt, Katharina irgendwann keine Kraft mehr hat und die Herztöne des Kindes schlechter werden, wird die Geburt schließlich ins Krankenhaus verlegt.

Dort wird Katharina ein Wehentropf gelegt und ihr Sohn kommt mit Hilfe einer Saugglocke zur Welt.

Als Katharina mit ihrem zweiten Kind schwanger ist, entscheidet sie sich wieder eine Hausgeburt zu planen und bereitet sich diesmal mit Hypnobirthing vor.

Ihr zweiter Sohn kommt im Geburtspool in der Küche zur Welt.

Die dritte Schwangerschaft von Katharina endet nach nur wenigen Wochen und Katharina ist zutiefst traurig.

Dennoch versuchen sie und ihr Mann es gleich wieder und sie wird bereits im nächsten Zyklus schwanger.

Auch ihre Tochter kommt zu Hause zur Welt.

Katharina betreibt die Webseite ichgebaere.com, auf der es viele unterschiedliche Geburtsgeschichten zu lesen gibt.